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Freitag, 23. April 2010

remember!!!

 ohne gnade
 mit Werken von 65 u. 6 aus Vorarlberg
 geladenen KünstlerInnen tourt durch Europa. 


  

  • Die nächste Station ist Bregenz
  • ERÖFFNUNG: Samstag, 24. April, 20 Uhr, in der
  • Galerie Lisi Hämmerle, Bregenz

  • neu mit Werken von:
  •  Gottfried Bechtold - Rouven Dürr - Hubert Matt - Veronika SchubertBilli Thanner -      Amrei Wittwer

  weitere Werke von:

  • Alexandra Gschiel, Alfred Boric, Andi Leikauf, Andrea Zahlbruckner-Jaufer, Andrea Ressi,    Angelika Kaltenbrunner, Anita Peter Mörth, Ariane Blankenburg, Christian Eisenberger, Christian Kammerhofer, Christian Lutz, Claudia Nebel, Daniela Schmeiser, Daniel Fabry, Doris Jauk-Hinz, Elmar Gubisch, Erwin Stefanie Posarnig (PLIANT), Eva Cadia, Eva Ursprung, Fedo Ertl, Florian Arlt, Franz Pichler, G.R.A.M., Gerhard Gross, Gerlinde Schefzik, Günter Schimunek, Gustav Troger, Hedi Wasserthal, Hermine Pruegger, I L A, Iwona Borkowska, Joachim Vötter, Josef Taucher, Josef Wurm, Karin Frank, Karin Lernbeiß, Klaus Schafler, Les Tardes Goldscheyder, Lucyna Viale, Mischa Dattinger, M.I. Stolberg, Markus Wilfling, Martin Krammer, Michael Mastrototaro, Max Aufischer, Michael Gumhold, Michael Pinter, Nicole Pruckermayr, ONA B, Pogo Erjautz, Prof. Franz Motschnig-Yang, Arnold Reinisch, Rudi Friemel, B. A. R., Sabina Hörtner, Sabine Maier, Seppo Gründler, Susa Kaler, Tanja Fuchs, Ursula Kiesling, Verena Dürr, Werner Hofmeister, Werner Schmeiser, Willy Puchner
  • Zu Zeiten der geschlossenen Grenzen in Europa war ein beliebter Vergleich der (Kultur)-Politiker die Methaper des Tellers, auf dem wir uns sozusagen befinden. Der Appell lautete, doch über den Tellerrand hinauszuschauen. In der Wanderschaft Erfahrung zu sammeln, ist eine bewährte Praxis, doch auch die Introspektion hat ihre Möglichkeiten der Erkenntis. Im Gedankenmodell eines fraktal funktionierenden Kosmos ist der Maßstab letzlich irrelevant. Das Kleine im Großen - das Große im Kleinen, letzlich ist der Entwurf modellhaft und in jedem Maßstab darstellbar.
  Was ist das besondere an einer Schneekugel?
  • Einereits erzeugt sie Illusionen, aber andererseits kann ich sie angreifen, nicht nur angreifen, mit meiner Hand völlig umschließen. Sie gibt mir eine Welt im Kleinen, eine heimelige unveränderbare Welt, in der ich zwar den Schnee wirbeln lassen kann, der aber dennoch kein Schaden von außen zugefügt werden kann. Die Schneekugel als Stage für die künstlerische Äußerung hat zum einen triviale pragmatische Gründe: Wie soll man in einer Galerie die Arbeiten von so vielen KünstlerInnen präsentieren? Zum anderen fordert sie aber auch eine Entscheidung der Sichtweise, die sich in jedem Fall auf die eine oder andere Art zuspitzt. GNADENLOS!
  • Wird die Schneekugel als Kosmos begriffen, stoßen die bildnerischen Möglichkeiten bald an ihre physikalischen Grenzen, die kleinsten verfügbaren Gegenstände sind Figuren und Versatzstücke aus dem Modellbau, wie sie im Bereich der Architektur oder bei der Modelleisenbahn zum Einsatz kommen. Ebenso häufig wird die Schneekugel als visuelles Dispositiv zur Diskussion gestellt und ihre Möglichkeiten persifliert.
  • 71 KünstlerInnen inszenieren in der Schneekugel bzw. die Schneekugel selbst: Von Moritaten, klaustrophoben Erlebnissen, witzigen oder zynischen Kommentaren zur Zeitgeschichte bis zu selbstreferentiellen Untersuchungen werden die Möglichkeiten und Konnotationen des Displays dargestellt und ausgenutzt.
  • Ausstellungen des Projektes OHNE GNADE bisher:
  • GRAZ - kunst.wirt.schaft - 14. 09. 2009 bis 09. 10. 2009
  • Wien - PURPUR Architektur + CastYourArt - 14. 10. 2009 bis 06. 11. 2009
  • Berlin - The Absence of Art - 27 .11. 2009 bis 12.12..2009

Sonntag, 4. April 2010

Art Andrä - ein kurzer Lokalaugenschein


............HomepageInfo......

 Signal & Auftrag

Sich mit aktueller Kunst zu beschäftigen ist eine Form der Gastfreundschaft, die unserer katholischen Kirche von ihrem Ursprung her aufgetragen ist. Unter dem Logo „Andrä  Kunst“ läuft seit Dezember 1999 eine permanente Auseinandersetzung mit zeitgenössischem Kulturschaffen im Kirchenraum von St. Andrä. Die Kirche wird dabei nicht als Ausstellungsraum behandelt, sondern als spirituell definierter Raum Gottes und der Menschen, in dem gezielte Interventionen einen wichtigen Dialog eröffnen.

 

Kunstreise

  • 2001 – Gustav Troger, “Altar – weißes, weißes Album”
  • 2002 – Markus Wilfling, o.T., Fenster
  • 2002 – Gustav Troger, “Spiegel – säulengroß”
  • 2003 – Otto Zitko, o.T., Raumzeichnung in der Andreaskapelle
  • 2005 – Markus Wilfling, “up and down”, Stuhl im Karusell
  • 2007 – ILA, Earth Plug, ”ich bin teil eines umfassenden systems, welches sinn ergibt”
  • 2008 – Flora Neuwirth, “1 Fenster / Magenta”
  • 2008 – Manfred Erjautz, ”A short break in time”, Fenster in Taufkapelle
  • 2009 – Gustav Troger, “Sprache ist ein Material so wie Stahl”, Vortragekreuz und Ambo
  • 2009 – Ronald Kodritsch, “who´s next”, Fenster im Altarraum

Sonntag, 14. März 2010

Kraftwerk Friesach

Kraftwerk Friesach

Mit dem Bau des Niederdruck-Laufkraftwerkes an der Mur wurde im Oktober 1995 begonnen, der erste Probelauf fand im Juni 1998 und ein Jahr später die offizielle Inbetriebnahme statt. Das Abschlussbauwerk besteht aus dem Krafthaus mit zwei Kaplan-Rohrturbinen mit aufgesetztem Generator und einer dreifeldigen Wehranlage. Die hydraulisch betriebenen Segmentverschlüsse mit aufgesetzter Klappe sorgen für einen sicheren Hochwasserabfluss. Die Baukosten beliefen sich auf rd. S 600 Mio.. Sowohl im Planungsstadium als auch in der Bauphase wurden neue, die Umwelt schonende Maßnahmen getroffen und umgesetzt. Der Schotter zur Betonerzeugung wurde vor Ort gewonnen und es entstand ein neuer Landschaftsteich. Das sparte Kosten und verringerte die Umweltbelastung durch Minimierung der Transportwege. Die Fischtreppe wurde zum Umgehungsgerinne, auch die neuen Seitenbachmündungen können von ziehenden Fischen überwunden werden. Schotterbänke, Rohböden, Altholz und eine "Schlangengrube" wurden zu wertvollen Trittsteinen des Lebensraumes. Ein Amphibienteich an der Stauwurzel, ein Flachwassertümpel im Autobahnknoten, seichte Buchten und Flachwasserzonen im Stauraum, sparsame, aber gezielte Bepflanzungen: alles Initialzünder für eine Sukzession der Vielfalt. Sorgfältig trassierte Rad- u. Fußwege nehmen Rücksicht auf Ruhezonen und machen das Ergebnis eines fachübergreifenden demokratischen Planungsvorganges erleb- und begreifbar, auch wenn den größten "Fledermauskasten" der Steiermark und das Forschungsfeld auf dem Dach des Krafthauses nicht jedermann sehen kann. Eine gesamthaft positive Umweltbilanz und der nachhaltige volkswirtschaftliche Nutzen der ständigen Bereitstellung heimischer erneuerbarer Energie für 15.000 Haushalte (damit Vermeidung von rund 30.000 t Emissionen CO2/pro Jahr) ist erwiesen.

Dienstag, 12. Januar 2010

Samstag, 5. Dezember 2009

Weihnachten ließe sich optimieren

Betriebswirtschaft

Weihnachten ließe sich optimieren

04. Dezember 2009, 16:58
  • Artikelbild

    Tja: Wer über die jeweiligen Key-Performance-Indicators Bescheid weiß, kennt das optimale Weihnachten, argumentiert Bernd Stauss schlüssig und zugleich höchst ungewöhnlich. Fehler, Enttäuschungen, Desaster ließen sich so vermeiden


Ungewöhnlich und für viele sicher im höchsten Maße eigen - ja. Aber es klappt: Wie Betriebswirtschaft Weihnachten optimieren könnte, erklärt Bernd Stauss

STANDARD: Professor Stauss, vermute ich richtig, gehen wir zu unsystematisch an Weihnachten heran?

  • MEHR ZUM THEMA
  • Fest: ArmStrong - starke Business Events.
  • Geld: Sparangebot 2,75% p.a. fix für 36 Monate

Stauss: Aus wissenschaftlicher Sicht besteht daran kein Zweifel. Die Verbesserung unserer vorweihnachtlichen Aktivitäten unter Anwendung betriebswirtschaftlicher Methoden ist überfällig. Mit unseren wissenschaftlich erprobten Verfahren können wir unsere weihnachtlichen Planungs-, Entscheidungs-, Durchführungs- und Kontrollprozesse erheblich effizienter gestalten und mit der gewonnenen Zeit Besinnlichkeitsoasen schaffen. Die Zahl weihnachtlicher Fehlentscheidungen ist einfach zu groß. Sie verderben das Weihnachtsfest. Das muss nicht nicht sein, mit ein bisschen angewandter BWL lässt sich das leicht vermeiden.

STANDARD: Wo liegen die entscheidenden Defizite unserer landläufigen Herangehensweise an Weihnachten?

Stauss: Wir unterschätzen das Problem und gehen dann zu spät, zu unsystematisch und zwangsläufig zu übereilt vor. Bereits ab Spätsommer senden die Supermärkte Frühwarnsignale in Form auf Weihnachten hindeutender Angebote, trotzdem wird die Mehrheit Jahr für Jahr vom Weihnachtsfest überrascht. Entspannt und professionell bereitet sich auf Weihnachten vor, wer spätestens nach Abschluss der Weihnachtsperiode, also 40 Tage nach Heiligabend, die Weihnachtsbilanz vorlegt und mit der Planung für das neue Weihnachtsfest beginnt.

STANDARD: Und wie?

Stauss: Mithilfe der Christmas-_Scorecard. Sie ist ein ideales, familienübergreifendes Planungsinstrument, mit dem die Perspektiven der verschiedenen Familienmitglieder geplant und eine Orientierung der Familie an den strategischen Weihnachtszielen sichergestellt werden kann. Im Mittelpunkt steht die familiäre Vision von Weihnachten, das strategische Weihnachtsziel, etwa in der Art: „Das Weihnachtsfest unserer Familie steht für Besinnlichkeit und Zufriedenheit". Zudem sind die Perspektiven auszuwählen, die für die Erreichung der Weihnachtsvision wichtig sind, und jeweils Leistungsindikatoren und konkrete Zielgrößen (Key-Performance-Indicators) zu definieren.

STANDARD: Beispielsweise?

Stauss: Beispielsweise ist für die Elternperspektive eine Sollgröße für die Elternzufriedenheit festzulegen und für die Kinderperspektive eine Obergrenze für die Kindermeckerquote, also der Anteil von Kindergemecker an der Gesamtzahl weihnachtlicher Kinderkommentare. Im Fokus der Prozessperspektive ist die Arbeitsprozessdauer für Backen oder Basteln zu fixieren und auch die Weihnachtsproduktivität als Output-Input-Relation von Arbeitseinsatz und Besinnlichkeitsqualität. In der Kostenperspektive geht es um die Festlegung von Maximalwerten für Geschenkebudgets bzw. Geschenkebudgetüberschreitungen, aber auch um psychische Kosten, etwa das vorweihnachtliche elterliche Burn-out-Syndrom. Mit solch einem ausbalancierten Zielkatalog hat man die ideale Grundlage für die zielorientierte Ausrichtung der Weihnachtsaktivitäten.

STANDARD: Stichwort Geschenke, das große Weh und Ach zu Weihnachten. Das wäre vermeidbar?

Stauss: Eine Kernursache für mangelnde Weihnachtsbesinnlichkeit und -zufriedenheit liegt darin, dass die falschen Geschenke ausgesucht werden. Der nachweihnachtliche Umtausch-Run demonstriert das bestens. Falsche Geschenke sind nicht nur die Folge von Lieblosigkeit und Fantasielosigkeit, sondern vor allem auch, weil man nicht weiß, wie man die Geschenkpräferenzen, traditionell: „die Wünsche" der Familienmitglieder, exakt ermitteln kann. Wunschzettel, sofern sie noch im Einsatz sind, erweisen sich meist als zu unpräzise. Deshalb bietet sich der Einsatz der bewährten Conjoint-Analyse an. Es handelt sich dabei um ein statistisches Verfahren, mit dem es möglich ist, den Gesamtnutzen von Geschenkalternativen zu berechnen und zugleich zu ermitteln, welche Eigenschaften des Geschenks in welchem Umfang zum Gesamtnutzen beitragen.

STANDARD: ... klingt entlastend ...

Stauss: Ist es auch. Wenn man beispielsweise als Frau den Ehemann wie jedes Jahr mit einer Krawatte überraschen möchte, dann soll es ja auch die richtige sein. Mit der Conjoint-Methode ist es nun ganz einfach, die Krawattenpräferenzen des Mannes zu ermitteln. Die Ehefrau muss nur festlegen, welche Krawatteneigenschaften von Bedeutung sind, z. B. der Stoff, die Form, die Farbe, die Länge und das Muster. Wenn man jeweils drei Alternativen für diese fünf Merkmale berücksichtigt, ergeben sich 243 Möglichkeiten. Diese Alternativen muss die Frau dann nur noch auf Kärtchen schreiben oder zeichnen und ihren Mann bitten, diese Kärtchen nach seinen Präferenzen in die richtige Rangordnung zu bringen. Dann lassen sich mithilfe der Conjoint-Analyse die Teilnutzenwerte für die Eigenschaftsausprägungen und die Gesamtnutzen für die Krawattenalternativen berechnen. Damit wird eine gelungene Weihnachtsüberraschung gewährleistet: Der Mann erhält überraschenderweise die Krawatte, die seinen Präferenzen am besten entspricht.

STANDARD: Gibt es so etwas Elegantes auch für die Bemessung des ja auch nicht ganz unheiklen pekuniären Aufwandes pro Geschenk?

Stauss: Budgetierung! Viele stellen nach Weihnachten nicht nur fest, dass ihr Geschenkeausgabeverhalten in ein finanzielles Desaster geführt hat, sondern zudem noch ineffizient im Sinne verfehlter Weihnachtszufriedenheitswerte war. Mithilfe einer klaren Budgetierung kann man die beiden wesentlichen Fragen beantworten: Wie hoch soll eigentlich das Geschenkebudget ausfallen (Investment-Level), und wie ist dieses Budget aufzuteilen (Investment-Allocation)? Bei der Beantwortung beider Fragen sind selbstverständlich die vom Geschenkeempfänger wahrgenommene Herzenswärme und die Folgen für die Festigung persönlicher Beziehungen zu berücksichtigen. Wenn man beispielsweise den funktionalen Zusammenhang zwischen Geschenkemenge und geschenkeinduzierter Beziehungsstärkung einerseits und den Geschenkekosten andererseits kennt, lassen sich leicht die beziehungsoptimale Geschenkemenge und das dazugehörige Budget bestimmen.

STANDARD: Aber wie wird dieses Budget dann sozusagen personifiziert optimiert, sprich: aufgeteilt? Der gemeine Mensch folgt hier Nützlichkeitserwägungen und dem pragmatischen Motto ‚Wie du mir, so ich dir‘. Wohl kein so fundiertes Vorgehen, oder?

Stauss: Keineswegs, allerdings hilft das Entscheidungsbaumverfahren, diese Nützlichkeitserwägungen auf eine sichere individualisierte methodische Grundlage zu stellen. Gerade in Bezug auf entferntere Verwandte besteht ja bei Geschenkeüberlegungen die Unsicherheit, ob man überhaupt ein Gegengeschenk erhält und - wenn ja - ob es gleichwertig ist. Es kann sehr gut sein, dass man großzügig schenkt, also massiv in Beziehungen weihnachtlich investiert, ohne dass ein entsprechender Return eintritt. Andererseits besteht natürlich auch die Gefahr, dass man massive Unzufriedenheit auslöst, wenn sich das eigene Geschenk in Relation zum empfangenen als zu mickerig erweist. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich bei Verwandten um längerfristige Beziehungspartner handelt, sodass Folgerungen für das Geschenkverhalten zum nächsten Weihnachtsfest zu erwarten sind. Für dieses mehrperiodische Planungsproblem bietet sich das Entscheidungsbaumverfahren geradezu an. Auf der Basis eines Baumdiagramms kann man die Alternativen eines kleinen oder großen Geschenks und die Wahrscheinlichkeiten eines kleinen oder großen Gegengeschenks berücksichtigen und dann für mehrere Weihnachtsperioden die optimale, d. h. mir nützlichste Geschenkalternative berechnen.

STANDARD: Dann sollten wohl auch die Weihnachtskarten entsprechend gezielt eingesetzt werden?

Stauss: Das Schreiben von Weihnachtskarten kostet Zeit und Geld. Dabei ist es keineswegs sicher, ob sich diese Investition in die Beziehung in jedem Fall lohnt. Möglicherweise verschicken wir leichtfertig Karten an Personen, nur weil wir von diesen im letzten Jahr eine erhalten haben oder weil diese uns durch besonders frühzeitige Zusendung einer Karte in Zugzwang bringen. Reine Ressourcenverschwendung! Andererseits ist es auch denkbar, dass wichtige Beziehungen dadurch geschwächt oder gar gefährdet werden, dass die verschickte Karte als geschmacklos oder zu unpersönlich empfunden wird. Da hilft die Portfoliomethode. Hier werden die potenziellen Kartenempfänger als strategische Beziehungseinheiten (SGE) bewertet und verschiedenen Feldern zugeordnet.

STANDARD: Aha, und das geht wie?

Stauss: Die wertvollsten SGE, die „Stars", erhalten wertvolle Karten mit einem persönlich gehaltenen individuellen Text. Das gilt auch für diejenigen unter den „Question Marks", die einen hohen zukünftigen Nutzen versprechen. Bei „Card Cows" muss nur insoweit investiert werden, als dies zur Erhaltung der Beziehung notwendig ist. Hier reicht der Textbaustein „Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr" mit eigener Unterschrift. Bei geringwertigen Beziehungseinheiten („Dogs") liegt allerdings die Desinvestitionsstrategie des Kartenschreiben-Verzichts nahe.

STANDARD: Vermute ich richtig, auch in Sachen Weihnachtsbaum lässt sich noch einiges optimieren?

Stauss: Ein Streit darüber eskaliert meistens zum Zeitpunkt des Schmückens, hält aber häufig bis zur Baumentsorgung an. Eine Reihe von Fehlern passiert: Der Baum ist zu groß oder zu klein, passt nicht in den Ständer; er ist zu dicht oder zu durchsichtig.

STANDARD: Und all diese Mängel lassen sich vermeiden?

Stauss: Unbedingt, dazu bietet sich eine Methode an, die es erlaubt, verschiedene Weihnachtsbaumalternativen im Hinblick auf alle wichtigen Kriterien zu bewerten: Das Scoring- oder Punktbewertungsverfahren. Zunächst legt man die Bewertungskriterien fest, beispielsweise Transportierbarkeit, Aufstelleignung, Ständeradäquanz, Frische, Geradheit, Nadelart und Schmückbarkeit. Dann nimmt man eine individuelle Gewichtung der Kriterien vor. Auf dieser Basis kann man nun alle Bäume bewerten, indem man jeweils für die einzelnen Kriterien Punktwerte vergibt. Durch Multiplikation der jeweiligen Punktwerte mit den Gewichtungskriterien ergibt sich der Gesamtpunktwert der Baumalternative, und natürlich ist der Baum mit dem höchsten Wert der ideale.

STANDARD: Professor Stauss, und das klappt alles, tatsächlich?

Stauss: Selbstverständlich. Wir haben diese Ansätze im Rahmen einer Fallstudie mit der Case-Family Gutenburg angewendet und evaluiert. Auch in Fragen der Weihnachtsbäckerei. Die festgelegten Sollgrößen für die weihnachtlichen Key-Performance-Indicators wurden erreicht oder sogar erheblich übertroffen. (Hartmut Volk, DER STANDARD, Printausgabe, 5./6.12.2009)

Zur Person

Bernd Stauss ist Inhaber des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Freitag, 9. Januar 2009

Montag, 1. Dezember 2008

die humorlosen

[Willkommen bei den Scht`is] Rollstuhl

Phillipe täuscht vor das er Behindert ist. Hektisch packt er den Rollstuh aus der in Nylon eingewickelt ist. Dabei verwendet er ein Stanleymesser. Versehentlich schneidet er in einen der Reifen.Der Schnitt im Reifen ist allerdings so groß und so tief wie ihn kein Stanleymesser mit einem Schnitt verursachen kann.

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artemania »
06.11.2008 um 20:02
Kultur
Filmkritik zu den Scht'is
So vollmundig angekündigte Werbeslogans wie „20 Millionen Franzosen können nicht irren“ lassen einen schon misstrauisch werden, denn die Erfahrung sagt, dass die meisten so angepriesenen Kinokassenschlager aus dem Ausland, bei uns oft nicht gerade auf die gleiche Resonanz stießen. Außerdem macht ein so immens betriebener Werbeaufwand doch den unwillkürlichen Eindruck, dass dieser Film es auch wohl nötig hat. Das französische Kino genießt bis auf die Brachialausbrüche der „Taxi, Taxi“-Filme ja ansonsten einen sehr guten Ruf und ist für intelligente Komödien mit Tiefsinn bekannt. Was aber hier so heiß gepriesen wird, ist wirklich schale Hausmannskost, die allenfalls für einen kurzen Augenblick so etwas wie echte Komik entfalten kann, wenn der Protagonist mithilfe seiner neuen Kollegen und Freunde aus der Schti-Region seiner Ehefrau vorgaukeln will, dass die üblen Beschreibungen der Region, in die er strafversetzt worden ist, auch der Wahrheit entsprechen. Ansonsten verpufft aller Witz schon in dem Rohr aus dem er abgeschossen werden sollten. Dies kann einerseits an den unübersetzbaren Spracheigenheiten der Nordfranzösischen Region liegen, aber auch die Zeichnung der Charaktere beleibt sehr schablonenhaft, um nicht zu sagen zu oberflächlich, um sich wirklich mit ihnen anfreunden zu können. Man spürt, dass hier mehr der gespielte Witz vorgeführt wird, als das wirklich eine Geschichte entwickelt wird. Die Komik wirkt angestrengt und meistens so überzeichnet, dass man sich an deutsche Humorproduktionen mit Schenkelklatschappeal erinnert fühlt. (was wirklich kein Kompliment ist) Auch der Sprachwitz wirkt schnell albern und verliert seine Wirkung. Es wirkt alles zu konstruiert und geplant, als das die Geschichte eine Lebendigkeit und Charme entwickeln könnte. Es bleibt zu wenig Raum für einen Schuss Authentizität und die Spur Tragik, die eine gute Komödie erst zu einer ebensolchen macht. Komödienstadl auf Französisch. Alles in allem eine ziemlich enttäuschende Angelegenheit.
(Anmerkung: Die Kritik der ZEIT zu diesem Film finden Sie
hier. Die Redaktion/jk)

Dienstag, 25. November 2008

venice on my mind



always remember.................

Montag, 29. September 2008

wake up

little goosie.............
es wurde wirklich gewählt

Samstag, 5. Juli 2008

MARILLE

Das Opfer

C0 M37,23 Y92,55 K6

Sonntag, 29. Juni 2008

Donnerstag, 26. Juni 2008

Skizzzzzze

selbstportrait gibt`s kans