Samstag, 18. September 2010
Sonntag, 5. September 2010
Kapfenstein
Donnerstag, 20. Mai 2010
Mittwoch, 19. Mai 2010
Freitag, 12. März 2010
Löwinger Bühne im Gemeindebau
Regie: Alfred Haidachermit: Eik Breit, Ulrike Emmer, Carina Fromm, Alexander Kropsch, Liselotte Slippek, Bernd Sracnik
Ohne Platzreservierung wird's eng im TiK. So zumindest bei der Premiere der locker frechen Penner-Sitcom "Voll auf Rock 'n' Roll", bei der man wörtlich zum Lachen in den Keller gehen muss und die Schüler ebenso anlockte wie kommunale Kulturpolitiker.
Endlich betritt die Prolo-Familie aus Graz-St. Peter wieder die Bretter, die das Leben der unteren Zehntausend bedeuten. Neu mit Satelliten-Zoom im Video-Vorspann, altbewährt mit eingeschweißter Besetzung unter Regie-Ass Alfred Haidacher. Bernd Sracnik als Familienoberhaupt Franz avanciert in der ersten Folge von Staffel II vom Bestatter und Hobbymaler zum babygestressten Hausmann und entgleisten GAK-Anhänger. Onkel Heinz alias Eik Breit spielt den Krankenbruder im Ehe-Notdienst, weil Karrieremama Isolde Ulli Emmer die Scheidung will. Schuld daran hat der Dildo, den die aberwitzige Geldtante Liselotte Slippek vor dem russischen Spion Alexander Kropsch rettet.
Wanko reizt in dem von der werbeträchtigen Putz-Familie inspirierten Penner-Renner wieder alle Schrägheiten aus und setzt auf Live-Musik. Mit Ex-EAVler Eik Breit und Blues-Talent Bernd Sracnik gelingen echte Hits, die Reini Kogler, Joe Harpf, Christoph Wundrak und Hans Irsic beim Premieren-Konzert der Penner-"Undertakers" kräftig anfeuerten.
Die Aufführung war voll mit Gemeinplätzen zur Midlife-Crisis- und sonstigen gängigen Klischees, die so bei der mittleren bis unteren Mittelschicht so kursieren, aufgelockert durch 1 bis 2 wirklich lustige Gags...
Samstag, 16. Januar 2010
Sonntag, 3. Januar 2010
Samstag, 25. Juli 2009
Freitag, 15. Mai 2009
Sonntag, 19. April 2009
Samstag, 18. April 2009
Freitag, 17. April 2009
Donnerstag, 16. April 2009
Samstag, 11. April 2009
Montag, 6. April 2009
B-A-C-H
arvo pärt im stefaniensaal mal mit rocco....Tod und Leben
Johann Sebastian Bach: Kantate „Christ lag in Todesbanden“, BWV 4
chor pro musica graz
Gerd Kenda, Bass
recreation-Großes Orchestre Graz
Dirigent: Rossen Gergov
„Es war ein wunderlicher Krieg, da Tod und Leben rungen“. Am Ostersonntag 1707 wurden die Bürger der freien Reichsstadt Mühlhausen in Thüringen Zeugen, wie sich auf ihrer Orgelempore ein wunderlicher Krieg der Musik abspielte. Der junge Organist Johann Sebastian Bach verstrickte den ehrwürdigen Choral „Christ lag in Todesbanden“ von Martin Luther in ein Netz aus sich verschlingenden Chorstimmen. Am Ende behielt das Leben den Sieg „und hat den Tod verschlungen.“ Kaum jemals ist diese Wahrheit so erschütternd in Töne gefasst worden wie vom blutjungen Bach. Der Klang der Streicher, der bei ihm den Krieg der Chorstimmen trägt, wurde auch für den estnischen Meister Arvo Pärt zum Symbol metaphysischer Wahrheiten: schlichte Durakkorde, ausgedehnt zu weiten Klangflächen, „Tabula Rasa“.
Der chor pro musica graz trägt seit mehr als 20 Jahren intensiv zum Grazer Musikleben bei. Neben zahlreichen eigenen Konzertprojekten war er auch schon häufig Gast bei der styriarte oder im Grazer Musikverein.
Der aus Kärnten stammende Chorleiter und Sänger Gerd Kenda studierte in Graz. Er ist als Solist und Mitglied herausragender Vokalensembles tätig.
recreation – GROSSES ORCHESTER GRAZ, 2002 gegründet, arbeitet mit hervorragenden Dirigenten wie Heinrich Schiff, Michel Swierczewski, Roy Goodman oder Jordi Savall zusammen. Seit der Saison 2005/06 ist der Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada Chefdirigent des Orchesters.
Der Dirigent Andrés Orozco-Estrada musste wegen einer Erkrankung leider seine Mitwirkung beim kommenden Konzert des Orchesters recreation absagen. Der Abend mit Bach und Pärt am Montag der Karwoche (Tod und Leben, 6. April) wird nun von einem jungen, bulgarischen Dirigenten geleitet. Rossen Gergov hat sich bereit erklärt, kurzfristig einzuspringen!
Psalm Graz: Der Tod hat keinen Stachel mehr
Arvo Pärt und J. S. Bach ergänzen sich in Rossen Gergovs Interpretation.| Wegen der intelligenten Programmierung wurde das Konzert "Tod und Leben" im Zyklus "Psalm" zu einem spirituellen Höhepunkt. Das in variierender Kammerbesetzung aufspielende Große Orchester Graz "recreation" unter dem uneitlen bulgarischen Einspringer Rossen Gergov meisterte Arvo Pärts neoklassizistische Bach-Paraphrasencollage genauso wie seinen avancierten Tintinnabuli-Stil und die subtile Bitonalität von "Fratres" (1978). In dieser Totenklage versetzen Streicherglissandi über einem Orgelpunkt in Höchstspannung. Geigenduett. Faszinierend ein singendes Geigenduett (Wolfgang Redik und Harald Winkler) über präpariertem Klavier: in "Tabula rasa" (1977) machen die Ohren Kinderaugen. Pärts Rezept, "es genügt, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird", geht hier vollkommen auf auf. "Christ lag in Todesbanden". Johann Sebastian Bachs "Christ lag in Todesbanden" (BWV 4) schließlich fordert den zwanzig Stimmen des "chor pro musica graz" viel Präzision ab. Leiter Gerd Kenda selbst singt stilsicher die Arie vom Osterlamm, das dem Tod nach Martin Luther den Stachel zieht. Im Hörfunk: Sonntag, 26. April, 20.04 Uhr, Radio Steiermark. |
Montag, 16. März 2009
Gute Nachrichten









































