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Sonntag, 2. Oktober 2011

Kirche zum Heiligen Geist am Osterberg

Schon viele Jahrhunderte gab es auf dem Osterberg bei Leutschach eine Holzkirche. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war der Berg Treffpunkt der Mitglieder einer Sekte, die wegen ihrer rituellen Tänze und religiösen Handlungen „Springer“ („Springer und Werfer“, „Springer-Sekte“) genannt wurde. Sie hielten dort ihre regelmäßigen religiösen Zusammenkünfte ab. Ihr Kult war vor 1570 entstanden, er hatte Anhänger aus dem slowenischen und deutschen Kulturkreis, hauptsächlich aus unteren sozialen Schichten. Im Rahmen der religiösen Zusammenkünfte wurden durch Tänze „ekstatische Bewusstseinszustände mit Visionen“ angestrebt, und versucht, den „Heiligen Geist“ anzurufen.[2] Die Sektenmitglieder waren unter anderem aus dem Gebiet von Schwanberg, das damals der letzte evangelische Bereich der südwestlichen Steiermark war, vertrieben worden und hatten sich in das Gebiet zwischen Soboth und den Windischen Büheln zurückgezogen.[3] Die kirchliche Obrigkeit der Gegenreformation beobachtete die Zusammenkünfte nur einige Zeit und ließ dann gewaltsam die Sektenmitglieder zerstreuen.
Ob diese Versuche Mitte des 17. Jahrhunderts in dem nicht überall leicht zugänglichen Gebiet im Osten des Drauwaldes auf Dauer erfolgreich waren, ist offen. Ein Kultgebäude der Springer hatte schon vor 1600 bestanden,[4] auch 1618 besaßen seine Anhänger eine Kapelle am Ort der heutigen Kirche,[5] die danach von den Behörden in Brand gesteckt worden, aber im Jahr 1622 wieder errichtet[6] worden war. Die Bewilligung der Errichtung von Kirchenbauten an den ehemaligen Kultplätzen der Sekte wird auch als Beitrag zu deren endgültiger Befriedung aufgefasst.[2]
Die Pfarre Heiligengeist an der Grenze zwischen den Bezirken Leibnitz und Marburg in den Jahren um 1879: Aufnahmeblatt 1:25.000 der 3. Landesaufnahme (Mitte oben)
Die Kirche wurde dann 1667 von Anna Crescentia von Stubenberg neu erbaut und 1709 dem Heiligen Geist geweiht. Rund um die Kirche entstand der Pfarrort Heiligengeist. Die Gottesdienststätte war ursprünglich eine Kapelle der Pfarre Leutschach, 1789 wurde sie zur Localie (Filialkirche) von Leutschach, 1892 zur selbständigen Pfarre.
Die Pfarre Heiligengeist umfasste neben weiten Teilen der heutigen österreichischen Gemeinde Schloßberg auch die heute zu Slowenien gehörenden Gebiete um den Ort Heiligengeist.
Im Jahre 1919, nach Beendigung des Ersten Weltkriegs und dem Frieden von St. Germain, wurde die Grenze zwischen der Republik Österreich und dem Königreich Jugoslawien gezogen. Dadurch wurde auch die Pfarre Heiligengeist geteilt – ein Teil verblieb auf österreichischer Seite und kam zur Pfarre Leutschach, der andere Teil wurde Jugoslawien zugeteilt.
Die Kirche ist ein Wallfahrtsort und beliebtes Ausflugsziel. Am Pfingstsonntag findet alljährlich das große Wallfahrerfest mit einem slowenisch- und einem deutschsprachigen Gottesdienst statt. Die Kirche wurde mit Hilfe engagierter steirischer Bürger und Unternehmen renoviert.








http://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_zum_Heiligen_Geist_am_Osterberg

Samstag, 5. März 2011

Steinschloss


Die Ruine Steinschloss ist mit 1.180 m ü. A. die höchstgelegene Burg-Ruine in der SteiermarkMurtal in der Nähe der Gemeinden Mariahof bzw. Scheifling. (Österreich). Sie befindet sich im Oberen
Diese Burg wurde im 12. Jahrhundert vermutlich durch das Edelgeschlecht „von Stein“ erbaut. Im Jahre 1503 wurde Steinschloss von dessen damaligem Besitzer, dem Adelsgeschlecht Liechtenstein, an das Stift St. Lambrecht verkauft. 1525 wurde die Burg im Zuge von Bauernaufständen und Türkeneinfällen aufgerüstet.
Die Größe dieser Ruine ist beeindruckend und lässt die ursprünglichen Ausmaße dieses Wehrbaues sehr gut erkennen


Schloss Stein 

Pipin, der Sohn Karl des Großen, beschenkte nach den Siegen über die Ungarn und Awaren seine tapferen Helden fürstlich. So erhielt der freie Mann Engelschalk neben der adligen Würde auch einen großen Forst ob Scheifling zum Lehen. Engelschalk ließ nun auf dem hohen Stein die Feste Stein aufbauen und bewohnte sie einige Jahre lang. Als er starb, beweinten die Untertanen ihren guten Herrn, der sieben hübsche Töchter und einen Sohn hinterließ. Dieser leistete am deutschen Kaiserhof Kriegsdienste. Die Töchter fanden im Herrn von Saurau, dem Bruder ihrer verstorbenen Mutter, die beste Stütze. Die Schönheit der Schwestern war so bekannt, dass sich die Zahl heiratslustiger Adliger in der Burg von Stein täglich mehrte. Aber keine der Schwestern wollte Erstbesiegte sein. Sie schickten die werbenden Ritter in die Welt hinaus, um sie unmögliche Abenteuer bestehen zu lassen.

Auch ein welscher Ritter war von den Reizen der Burgfräulein bezaubert. Bis in die Nacht hinein unterhielten sie ihn mit Saitenspiel und Tanz und kredenzten ihm den feurigsten Wein. Er warf sich Gisela, der schönsten, aber auch stolzesten der Schwestern, zu Füßen und gestand ihr seine Liebe. Höhnisch erwiderte Gisela dem Ritter: „Wie könnt Ihr euch unterstehen, von Liebe zu sprechen? Beweist durch Taten, dass Ihr der Liebe der Töchter von Stein wert seid! Wenn Ihr dem Mond eine Kette um die Hörner werfen und ihn an den Felsen dieser Burg fesseln könnt, dann fragt wieder um Bescheid hier an!“ Hierauf zogen sich die gleichgesinnten Schwestern in ihre Kemenaten zurück. Die heiße Liebe des Ritters verwandelte sich in Hass.
Er ging aus dem Saal und verbarg sich hinter der Turmtreppe, wo er seine Rachepläne schmiedete. Die Nacht war warm und hell. Er sah Gisela, in ein Nachtgewand gehüllt, durch den Burghof und dann durch ein Pförtchen in den Garten gehen. Der Ritter schlich ihr sofort nach, übte seine Rache und sprengte davon. Gisela stürzte zu ihren Schwestern und erzählte ihnen von der schamlosen Rachetat des Ritters. Da schwuren die Schwestern von Stein, alle Männer zu hassen. Die sieben Frauen ließen nun auf einem steilen Felsen eine Burg bauen, in der sie dann ganz zurückgezogen lebten. Dieses Schloss erhielt nach ihnen den Namen Frauenburg.
Giselas Sohn holte sich in den Schlachten des Kaisers die Rittersporen. Er wurde der Besitzer der Burg und der Stammvater der schon ausgestorbenen Ritter von Frauenburg, die als Wappen den an den Hörnern gefesselten Mond führten.






Die Sage vom verschwundenen Ritter

Zwischen den Herren von Kaisersberg und jenen von Stein entstand bittere Feindschaft. Ein Kaisersberger wollte nämlich das Fräulein von Stein ehelichen. Der Freier wurde jedoch abgewiesen, weil der Herr von Stein keinen gewöhnlichen Ritter, sondern einen Fürsten zum Schwiegersohn haben wollte. Zwischen den beiden Schlossbesitzern entbrannte ein Wortgefecht, bei dem der Kaisersberger über eine Stiege hinab geworfen wurde und zu Tode fiel.
Nach Jahren verliebten sich wieder ein Ritter von Kaisersberg und ein Fräulein von Stein. Im Vater des Fräuleins erwachte neuerdings der Familienzwist. Er zückte das Schwert gegen den jungen Kaisersberger, aber das Fräulein fing den tödlichen Stoß auf. Sinnlos schwang der Alte nochmals das Schwert und spaltete dem Kaisersberger das Haupt. Von dieser Stunde an war der alte Ritter in seinem Schlosse nicht mehr zu sehen - er blieb verschwunden. Im Stift Seckau, wo das Ritterfräulein begraben wurde, trat später ein großer, ernster und schweigsamer Mann als Laienbruder ein. Nächtelang betete er in der Gruft und eines Tages fand man ihn tot auf dem Grab des Fräuleins von Stein liegen.
Wenn in dieser Gegend Unheil droht, dann erscheint im Kreuzgang des Stiftes ein Mönch, der einen Sarg trägt, in dem ein weiß gekleidetes Mädchen mit blutender Brustwunde liegt. Ein Jüngling mit gespaltener Stirn blickt sehnsüchtig auf die Tote.













Details zur Burg 

Donnerstag, 6. Januar 2011

Weinburg - Wintertag

Weinburg am Saßbach
liegt unweit des Murtales im Bezirk Radkersburg im österreichischen Bundesland Steiermark.
Katastralgemeinden sind Perbersdorf bei Sankt Veit, Pichla bei Mureck, Priebing, Siebing und Weinburg am Saßbach. Kirchlich gehört Pichla zur Pfarre Mureck, alle anderen Ortschaften zur Pfarre Sankt Veit am Vogau.








http://de.wikipedia.org/wiki/Weinburg_am_Sa%C3%9Fbach

Sonntag, 5. September 2010

Kapfenstein

Ausblick von der Schlossterasse

Kapelle im Weingarten

Ausblick zur Riegersburg von der Kapelle aus




Schloss Kapfenstein - ein Ort mit Geschichte. Auf einem 200 m hohen erloschenen Vulkankegel thront das Schloss, das, als Wehrburg errichtet, viele Jahrhunderte lang das christliche Abendland schützte. Zahlreiche Reste, auch aus der älteren Römerzeit bezeugen, dass der Burghügel schon seit längerem besiedelt ist. Die Erbauung der Burg erfolgte wahrscheinlich schon im 10. oder 11.Jahrhundert durch das Geschlecht der Kapfensteiner (Caphensteiner), welche von der Burg den Namen erhielten. 

1238 hat ein Heer des Königs Bela von Ungarn die Feste angegriffen, erobert und zerstört. Schon vor dem Jahr 1362 soll die Burg an das Geschlecht der Walseer verkauft worden sein. Erfahren Sie mehr ...
Zunächst war somit Kapfenstein im Besitz der Caphensteiner, danach gehörte es den Walseern, Weisseneggern, Lengheim und der Familie Piebetz. 1898 schließlich kam das Gut in den Besitz der Familie Winkler-Hermaden, die auch heute noch Eigentümer ist.

Der heutige Name Kapfenstein leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort "kaphen" ab. was soviel wie spähen oder gaffen bedeutet - Caphenstein, der Stein von dem man Ausschau halten kann. Wahrlich einen genussvollen Ausblick genießt man von der Schlossterrasse, über das steirische Hügelland bishin nach Slowenien.

Sonntag, 25. April 2010

Rabenstein-Walk




Die Burg Rabenstein 



befindet sich auf einem sich keilförmig in das Murtal vorragenden Felsen. Ihr primärer Zweck war die Sperre und die Sicherung der Murtalstraße, die durch den Burghof führte. Die Anlage besteht aus zwei Teilen, der etwas höher gelegenen Altburg und der neuen Burg, die heutzutage wieder verstärkt als Ausstellungsort dient. Als die Altburg, im 12.Jahrhundert erbaut, im 15.Jahrhundert einem Brand zum Opfer fiel, wurde sie verlassen und bald danach als "öde"(leer,verlassen) bezeichnet. Vischers Stich (siehe Abbildung) von 1681 bezeichnet die Altburg als "Ruine".Die neue Burg (das Schloß Rabenstein) scheint im 14.Jahrhundert errichtet worden zu sein. Doppelburgen sind in dieser Zeit in der Steiermark keine Seltenheit. 1405 wird das unter und ober Hauß zu Rabenstein bei Freileiten an der Muhr... öd und ungepawen bezeichnet.Die Wirtschaftsgebäude befanden sich hinter dem Westtrakt auf der Bergseite. Sigismund Friedrich von Trautmannsdorf ließ den dreistöckigen Altbestand, der sich kühn dem vorspringenden Felsen anpaßt, umbauen. Es entstanden zwei große Säle. H.Egger vermutet, daß sogar niemand geringerer wie Johann Bernhard Fischer von Erlach daran beteiligt war. Der Saal soll der Form nach eine Vorstufe für einen Saal in Mähren sein. Den Saal schmücken prachtvolle Stuckarbeiten des Italieners Alessandro Serenio (um 1670). Beide Säle des Rittertraktes sind Meisterwerke barocker Baukunst. In ihnen werden im Sommer Schloßkonzerte abgehalten. Der Westflügel erhielt seine jetzige Form im vorvorigen Jahrhundert, als Ludwig von Montoyer die Ruine zu restaurieren begann. Der vom Springbrunnen geschmückte Burghof wird durch eine hohe Mauer abgeschlossen und bildet heutzutage den festlichen Rahmen für die Aufführungen des Theatervereines Frohnleiten.Im Tal breitet sich das im 17.Jahrhundert so genannte "Turnierfeld" aus, im Jahr 2000 der Schauplatz für "Ritterspiele". Auf dem Stich Vischers 



ist auch eine Brücke zu sehen, die später durch eine Überfuhr ersetzt wurde.In Urkunden des 12.Jahrhunderts werden oft Rabensteiner genannt. O.Pickl betont, erst Hartnid Schenk von Rammenstain (1240-76) sei sicher auf der Burg mit Wohnsitz nachzuweisen. Die Wehranlage vererbte sich in der Folge als Lehen des Landesfürsten vom Vater auf den Sohn. 1360 belehnte Herzog Rudolf der IV. ("der Stifter") die Gebrüder Rabenstein mit der veste Rabenstein. 1385 übernahm Hans von Winden der Ältere das Lehen, nach 1397 gelangte sie an die Wallseer. 1405 kam sie wieder in den Besitz derer von Winden. 1436-1450 war Georg Goss Burgpfleger (Verwalter) zum Rabenstein.Unter den weiteren Besitzern scheinen so bedeutende Namen auf wie die von Harrach (1497), Philipp Breuner (1543). Unter den Breunern wurde die Burg ausgebaut und die Herrschaft vergrößert. 1589 verkauften sie den Besitz (Burg und Herrschaft, Burgfried und Jagd- und Fischereirechten) an Pangratz von Windischgrätz. Das Dominium wurde mit Waldstein verbunden. Als Protestanten mußte die Besitzer das Land verlassen. So kamen Schloß und Herrschaft 1629 in den Besitz von Elisabeth von Schärffenberg.Max von Schärffenberg verkaufte sie 1661 weiter an die Grafen von Trautmannsdorff, dieser 1689 an Johann Balthasar von Wagensberg. 1742 an den Grafen von Dietrichstein. 1846 gelangt sie in den Besitz von Rudolf Freiherr von Mandell. Unter den Fürsten Oettingen-Wallerstein wurden der Grundbesitz der Herrschaften Rabenstein und Waldstein vereinigt, sodaß die Burg verfiel. 1866 übernahm der kunstbegeisterte Schloßhauptmann von Schönbrunn, Ludwig von Montoyer die Ruine. Nach der Restaurierung wurden Ritterspiele veranstaltet, bei denen sogar der Schloßherr selbst eine führende Rolle gespielt haben soll. Sein Sohn verkaufte die Burg 1887 an Fritz Reininghaus, dessen Nachkommen, v.a. Dipl.Arch. S.Reininghaus die Burg unter großen Opfern erhielten. Von ihm ging Rabenstein an die Lichtenstein zu Waldstein, die sie an die STEG (Steirische Elektrizitätsgesellschaft)
verkauften, die am Fuße des historischen Gemäuers ein 1987 neu errichtetes Wasserkraftwerk betreibt. Heute dient die Burg wieder vermehrt kulturellen Veranstaltungen. So wurde im Jahr 2000 die Ausstellung "Imperial Austria" mit Exponaten des Zeughauses Graz in Rabenstein in angemessenem Rahmen auch einen heimischen Publikum präsentiert.



Literatur:
Robert Baravalle, Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz 1961.
Herwig Ebner, Burgen und Schlösser in der Steiermark: Graz, Leibnitz, Weststeiermark,Wien 2/1981.
Johannes Koren, Burgen und Schlösser der Steiermark, Innsbruck 1992.
O.Pickl, Geschichte des Marktes Frohnleiten,1956.
Österreich-Lexikon, Wien 1995.








Burg Rabenstein, Frohnleiten bei Graz
Bauherr: DI Werner Hochegger
Architekt: Baumeister DI Hans-Walter Tanos, Graz
Otis Anlagen
Baustufe Eins 2006 – 2007 1 Panoramaaufzug mit runder Kabine, 1 GeN2 mit vollflächigen
Glastüren
Baustufe Zwei 2007 – 2008 2 GeN2 mit vollflächigen Glastüren, 1 Speisenaufzug
Weltweit erste Anlage mit „Dreh“
Otis hat in der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg Rabenstein bei Frohnleiten den
weltweit ersten Aufzug mit drehender Kabine errichtet. Diese Sonderanlage mit runder
Aufzugskabine dreht sich um die eigene Achse um 180 Grad beziehungsweise um 540
Grad. Je nach gewählter Umdrehung fährt die für 13 Personen zugelassene Kabine mit 1,0
m/sek. beziehungsweise 0,5 m/sek. Der Aufzug in Panoramaausführung bietet damit auf
einer Förderhöhe von 45 Metern ein Fahrerlebnis der besonderen Art sowie einen
fantastischen Ausblick. Auch der GeN2 im Burginneren ist durch seine vollflächigen
Glastüren und Glaspunkthalterungen einzigartig in Österreich.
In der zweiten Ausbaustufe wurden auf dem Areal der Burg Rabenstein zwei weitere
transparente GeN2 sowie ein Speisenaufzug errichtet.
DI Werner Hochegger, Geschäftsmann und Investor, will die Burg Rabenstein als Ort für
Veranstaltungen und Seminare nutzen.
Otis hat es einmal mehr geschafft, die Anforderungen der Technik und der Sicherheit perfekt
mit den Ansprüchen an Komfort und Design in einem außergewöhnlichen Umfeld zu
verbinden.



Sonntag, 4. April 2010

Art Andrä - ein kurzer Lokalaugenschein


............HomepageInfo......

 Signal & Auftrag

Sich mit aktueller Kunst zu beschäftigen ist eine Form der Gastfreundschaft, die unserer katholischen Kirche von ihrem Ursprung her aufgetragen ist. Unter dem Logo „Andrä  Kunst“ läuft seit Dezember 1999 eine permanente Auseinandersetzung mit zeitgenössischem Kulturschaffen im Kirchenraum von St. Andrä. Die Kirche wird dabei nicht als Ausstellungsraum behandelt, sondern als spirituell definierter Raum Gottes und der Menschen, in dem gezielte Interventionen einen wichtigen Dialog eröffnen.

 

Kunstreise

  • 2001 – Gustav Troger, “Altar – weißes, weißes Album”
  • 2002 – Markus Wilfling, o.T., Fenster
  • 2002 – Gustav Troger, “Spiegel – säulengroß”
  • 2003 – Otto Zitko, o.T., Raumzeichnung in der Andreaskapelle
  • 2005 – Markus Wilfling, “up and down”, Stuhl im Karusell
  • 2007 – ILA, Earth Plug, ”ich bin teil eines umfassenden systems, welches sinn ergibt”
  • 2008 – Flora Neuwirth, “1 Fenster / Magenta”
  • 2008 – Manfred Erjautz, ”A short break in time”, Fenster in Taufkapelle
  • 2009 – Gustav Troger, “Sprache ist ein Material so wie Stahl”, Vortragekreuz und Ambo
  • 2009 – Ronald Kodritsch, “who´s next”, Fenster im Altarraum

Samstag, 3. April 2010

endlich geschafft - Leopoldsteinersee


Der Leopoldsteinersee ist ein Bergsee auf etwa 600 m Seehöhe am Fuße der Seemauer unweit der Stadt Eisenerz. Der See liegt zur Gänze in der Steiermark. Er ist 1400 Meter lang und 370 Meter breit, seine tiefste Stelle beträgt 31 m. Durch den See fließt der Seebach, hauptsächlich wird der See jedoch durch unterirdische Quellen gespeist.







Den Namen trägt der See auf Grund des nahe gelegenen Schlosses Leopoldstein.
In der Nähe dieses Sees soll einer Sage nach ein Wassermann gefangen worden sein. Um seine Freilassung zu erkaufen, zeigte er seinen Fängern ein Eisenerzvorkommen, den nur wenige Kilometer entfernten Erzberg.


Smaragdgrünes Wasser umringt von Bergen

Der Leopoldsteinersee umfasst eine Gesamtfläche von 0,5 Quadratkilometern und erreicht an manchen Stellen eine Tiefe von bis zu 31 Metern. Durch den See fliesst der Seebach, hauptsächlich aber wird der Leopoldsteinersee von unterirdischen Quellen gespeist. Dieser 1400 Meter lange und 370 Meter breite Bergsee eignet sich bestens für badefreudige Zeitgenossen. Das smaragdgrüne Wasser des naturbelassenen Sees schimmert in den verschiedensten Tönen und sorgt für wundervolle Stimmungen. Umzingelt von Bergen ist der optische Augenschmaus perfekt. Eine tolle Wasserqualität, ausreichend Liegeflächen für Einheimische und Touristen, sowie angenehme Wassertemperaturen in den Sommermonaten Juli und August sorgen für Badespass pur. Ein Erlebnis für die ganze Familie!

Eine Sage erzählt, dass in der Nähe des Sees einst ein Wassermann gefangen wurde. Um seine Freilassung zu erkaufen, zeigte er seinen Fängern ein Eisenerzvorkommen: den nur wenige Kilometer entfernten Erzberg. Besonders während des «Erzberg Rodeos», einer Veranstaltung zur jährlichen Bezwingung des Erzbergs mit Motocross-Motorrädern, erfreut sich diese Region besonderer Beliebtheit.

Schloss Leopoldstein

Seinen Namen verdankt der in Misch- und Nadelwäldern eingebettete See einem sehr nahe gelegenen Prunkstück: Schloss Leopoldstein. Dieses architektonische Kleinod diente einst als Jagdschloss. Heutzutage beherbergt das darin untergebrachte Internat sportbegeisterte Jugendliche - die meisten unter ihnen absolvieren hier die nordische Schiausbildung. Der Direktor des Internats vergleicht das Gebäude gerne mit Schloss Neuschwanstein und hebt besonders die aus dem 19. Jahrhundert stammende denkmalgeschützte Innenausstattung hervor.

Ein Paradies für Wanderer

Nicht nur Badefreunde kommen hier auf ihre Kosten. Eine wahre Attraktion stellt diese Region auch für ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen oder einfach nur zum Geniessen dar. Die idyllische Umgebung eignet sich einfach für jedermann. Man muss kein anspruchsvoller Bergtourengeher sein, um diese Landschaft etwas genauer erkunden zu können. Optimale Alternativen gibt es auch für gemütliche Wanderer. Routen in allen Höhenlagen und Schwierigkeitsstufen sorgen für die Planung einer Tour nach persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen. Bestens gepflegte Wege, sowie hunderte Kilometer von markierten Wanderwegen rund um den Leopoldsteinersee lassen das Wanderherz höher schlagen.

Dieses wunderschöne Fleckchen Erde bietet Natur pur und ist auch für Hobbyfotografen ein idealer Ort, um faszinierende Eindrücke zu verewigen. Und wer die Wanderschuhe zuhause gelassen hat, findet am Ufer des Leopoldsteinersees mit Sicherheit ein romantisches Plätzchen zum Entspannen und Geniessen.

Text: Sabine Trach

Sonntag, 14. März 2010

Kraftwerk Friesach

Kraftwerk Friesach

Mit dem Bau des Niederdruck-Laufkraftwerkes an der Mur wurde im Oktober 1995 begonnen, der erste Probelauf fand im Juni 1998 und ein Jahr später die offizielle Inbetriebnahme statt. Das Abschlussbauwerk besteht aus dem Krafthaus mit zwei Kaplan-Rohrturbinen mit aufgesetztem Generator und einer dreifeldigen Wehranlage. Die hydraulisch betriebenen Segmentverschlüsse mit aufgesetzter Klappe sorgen für einen sicheren Hochwasserabfluss. Die Baukosten beliefen sich auf rd. S 600 Mio.. Sowohl im Planungsstadium als auch in der Bauphase wurden neue, die Umwelt schonende Maßnahmen getroffen und umgesetzt. Der Schotter zur Betonerzeugung wurde vor Ort gewonnen und es entstand ein neuer Landschaftsteich. Das sparte Kosten und verringerte die Umweltbelastung durch Minimierung der Transportwege. Die Fischtreppe wurde zum Umgehungsgerinne, auch die neuen Seitenbachmündungen können von ziehenden Fischen überwunden werden. Schotterbänke, Rohböden, Altholz und eine "Schlangengrube" wurden zu wertvollen Trittsteinen des Lebensraumes. Ein Amphibienteich an der Stauwurzel, ein Flachwassertümpel im Autobahnknoten, seichte Buchten und Flachwasserzonen im Stauraum, sparsame, aber gezielte Bepflanzungen: alles Initialzünder für eine Sukzession der Vielfalt. Sorgfältig trassierte Rad- u. Fußwege nehmen Rücksicht auf Ruhezonen und machen das Ergebnis eines fachübergreifenden demokratischen Planungsvorganges erleb- und begreifbar, auch wenn den größten "Fledermauskasten" der Steiermark und das Forschungsfeld auf dem Dach des Krafthauses nicht jedermann sehen kann. Eine gesamthaft positive Umweltbilanz und der nachhaltige volkswirtschaftliche Nutzen der ständigen Bereitstellung heimischer erneuerbarer Energie für 15.000 Haushalte (damit Vermeidung von rund 30.000 t Emissionen CO2/pro Jahr) ist erwiesen.