Samstag, 18. September 2010
Dienstag, 7. September 2010
Lesung und Bilder
Eine
Lesung mit anschließender Photo-Vernissage der aufstrebenden AutorInnen
Andrea Stift und Horst Waggershauser sowie des innovativen
Photokünstlers Franz Mitteregger.
Programm:
19.30 Begrüßung durch Kultur-StR GR Karl-Heinz Herper
...20.00 Einleitung durch die GastgeberInnen
...Vorstellung der AutorInnen
Lesung ausgewählter sozialkritischer Texte
20.45 Kurze Einführung in die Photo-Vernissage durch den Photokünstler
Weinverkostung mit Umtrunk und Brötchen durch das Weingut Primus/Fam. Kurzmann
Anschließend Party open end mit DJ sozsprech
Alle Einnahmen und Spenden kommen der Förderung studentischer Projekte oder bedürftiger Studierender zugute!
Samstag, 4. September 2010
In der Hitze der Nacht...TIB
Samstag, 31. Juli 2010
Donnerstag, 20. Mai 2010
Mittwoch, 19. Mai 2010
Mittwoch, 14. April 2010
Dienstag, 30. März 2010
PSALM
mit dem Ensemble Sarband unter Leitung von Vladimir Ivanoff.
Miriam Andersén, Gesang & Gotische Harfe
Dogan Dikmen, Gesang
Susanne Ansorg , Vielle
Celaleddin Biçer , Ney & Kanun
Judith Haug , Bildprojektionen
Vladimir Ivanoff, Perkussion, Laute & Oud
Koran-Sure: As-Saffat ("Jene eingereiht in Ränge") Vier gregorianische Marienantiphonen (Ms. Kopenhagen 13)
Sequenz, Hildegard von Bingen
O virga ac diadema
Lied, Ismail Dede Efendi
Ben sana asik degilim
Lauda, Codex Magliabechiano
Vergene doncella
Istampita
Bel fiore danca
Madrigal
Posando I'Ombra
Instrumental, Hasan Can
Gülsen-i raz (Mystischer Garten)
Mystische Hymne
Ey garip bülbül
Lauda, Codex Cortona
Regina Sovrana
Lied
Ne hevayi bag-i sazed
Lauda, Codex Cortona
Laude Novella
Lied, Hafiz Post
Bahar geldi
Cantiga de Santa Maria Nr. 103
Quen na virgen
Mystische Hymne
Mohammed baginin gülüdür Ali
Mystische Hymne
Gel gülsen-i tevhide
Rondeau, Guillaume Dufay
Quel fronte signorille in paradiso
Der „Hortus conclusus“, der verschlossene Garten, der eingemauerte Ort der Seligkeit ist ein Motiv, das sich durch die Kulturgeschichte des Orients und Europas zieht. So geht unser Wort „Paradies“ auf das altpersische „pairidaeza“ zurück, was „ummauert“ bedeutet. Mit einer Quelle in der Mitte, von fruchttragenden Obstbäumen und duftenden Blumen umgeben, so findet man den idealen Paradiesgarten sowohl in christlichen wie muslimischen Darstellungen des Mittelalters. Europäische und osmanische Musik über verschlossene, geheimnisvolle und frisch erblühte Gärten machen erfahrbar, wie „geistliche“ und „weltliche“ Sphären in einer universalen Mystik der Liebe untrennbar werden. Sarband präsentiert eine interkulturelle Spurensuche: diesmal als Geschichte der verzauberten Gärten.
Die Zusammenarbeit innerhalb des Ensembles ist kein modisches Crossover-Treffen, sondern kontinuierlich angelegt und ein gleichberechtigter Dialog. Jeder Künstler bringt uneingeschränkt seine heimische Tradition, seine eigene Geschichte und seine persönliche Kreativität in die Programme ein. Stehen heute meist die religiösen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Differenzen zwischen Orient und Okzident im Vordergrund, so will Sarband zeigen, dass die Musik nicht nur Dekor, sondern weltoffenes Medium gegenseitigen Respekts war und auch heute noch sein kann: ein Beispiel für Verständnis und Anerkennung, ein Exempel des Friedens.
Die Welt von Sarband ist eine Welt der Reisenden in der heutigen Zeit, die wie noch nie zuvor von fast grenzenloser Mobilität und Migration geprägt ist. Das Ensemble nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch Raum und Zeit, durch Religionen und Kulturen. Es ist eine Reise, auf der man die gewohnten Bahnen des Denkens und des Musikbetriebs hinter sich lassen kann, wenn man sich ganz auf die Botschaft von Sarband einlässt. Man darf sich verzaubern lassen von Programmen, die von Toleranz, Offenheit und Innerlichkeit geprägt sind, in denen Zeiten und Menschen zusammengeführt werden: Programme mit Repertoire aus der Alten Musik verbinden die historische Aufführungspraxis Europas mit den lebendigen Traditionen des Mittelmeerraums. Hier widmet sich Sarband immer wieder gerne dem Osmanischen Reich als kulturell hochstehendem, religiös tolerantem Vielvölkerstaat mit reichem musikalischem Erbe.
In Kooperationen mit anderen Ensembles und Orchestern (u. a. King’s Singers, Concerto Köln, Mystère des Voix Bulgares) werden - oft auf ironische Weise - Differenzen zwischen Kulturen (türkische und Wiener Walzer) und Religionen (jüdische, christliche und muslimische Psalmvertonungen), zwischen Alt und Neu (Guillaume de Machaut und Erik Satie) hinterfragt. Die vielfältigen Programme von Sarband bieten - in verschiedenen Ensemblegrößen, die von intimen, stillen Besetzungen bis hin zum Orchester reichen - die unterschiedlichsten meditativen, mitreißenden, manchmal humorvollen Stimmungen. Gemeinsam ist ihnen immer die Intention, ein friedliches Zusammenleben der Menschen und Kulturen aufzuzeigen und sinnlich erfahrbar zu machen.
Auffallend an christliche Laudes ebenso wie an den Suren aus dem Koran: Immer schwingt in den Lobgesängen auf die Angebeteten auch lichte Erotik mit. Und so bekam der Titel des Abends "Die verschlossenen Gärten" eine weitere Konnotation. Ein kleines Kunststück für sich waren die eingeblendeten Texte, projiziert auf Fotos von Gregorianik-Partituren, Bibel-Miniaturen oder Orient-Teppichen. Kurz: Kunstgenuss aus einem Guss.
Sonntag, 14. März 2010
Kraftwerk Friesach
Kraftwerk Friesach
Freitag, 12. März 2010
Löwinger Bühne im Gemeindebau
Regie: Alfred Haidachermit: Eik Breit, Ulrike Emmer, Carina Fromm, Alexander Kropsch, Liselotte Slippek, Bernd Sracnik
Ohne Platzreservierung wird's eng im TiK. So zumindest bei der Premiere der locker frechen Penner-Sitcom "Voll auf Rock 'n' Roll", bei der man wörtlich zum Lachen in den Keller gehen muss und die Schüler ebenso anlockte wie kommunale Kulturpolitiker.
Endlich betritt die Prolo-Familie aus Graz-St. Peter wieder die Bretter, die das Leben der unteren Zehntausend bedeuten. Neu mit Satelliten-Zoom im Video-Vorspann, altbewährt mit eingeschweißter Besetzung unter Regie-Ass Alfred Haidacher. Bernd Sracnik als Familienoberhaupt Franz avanciert in der ersten Folge von Staffel II vom Bestatter und Hobbymaler zum babygestressten Hausmann und entgleisten GAK-Anhänger. Onkel Heinz alias Eik Breit spielt den Krankenbruder im Ehe-Notdienst, weil Karrieremama Isolde Ulli Emmer die Scheidung will. Schuld daran hat der Dildo, den die aberwitzige Geldtante Liselotte Slippek vor dem russischen Spion Alexander Kropsch rettet.
Wanko reizt in dem von der werbeträchtigen Putz-Familie inspirierten Penner-Renner wieder alle Schrägheiten aus und setzt auf Live-Musik. Mit Ex-EAVler Eik Breit und Blues-Talent Bernd Sracnik gelingen echte Hits, die Reini Kogler, Joe Harpf, Christoph Wundrak und Hans Irsic beim Premieren-Konzert der Penner-"Undertakers" kräftig anfeuerten.
Die Aufführung war voll mit Gemeinplätzen zur Midlife-Crisis- und sonstigen gängigen Klischees, die so bei der mittleren bis unteren Mittelschicht so kursieren, aufgelockert durch 1 bis 2 wirklich lustige Gags...









































