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Samstag, 18. April 2009

Samstag, 21. März 2009

nochmals Blixa Bargeld


im



ohne laudator



ansonsten kurzweilig



und gleiches gesellschaftsspiel



mit weinsignatur






WEBtext

Wortakrobat Blixa Bargeld

20.03.2009

Als Christian Emmerich das erste Mal in Klagenfurt war, wurde er von einem Taxifahrer statt ans gewünschte Ziel direkt zur Ausweiskontrolle auf einen Polizeiposten gebracht. Welche Worte es waren, die den vermeintlich überforderten Taxifahrer dazu veranlassten, ist nicht mehr eruierbar. Dass es keine leicht zu fassenden waren aber vorstellbar, da es sich bei besagtem Fahrgast um den Wortakrobaten Blixa Bargeld handelte.

Damals, vor neun Jahren, bespielten er und seine Einstürzenden Neubauten das mittlerweile niedergestampfte legendäre Vitrino in Viktring. Dieses Jahr im März wird Herr Bargeld nebst den Destinationen Oslo, Sevilla, Barcelona, Bern und Zürich auch das beängstigende Hirngespinst der möglicherweise bald Null-Toleranz-Stadt Klagenfurt beehren. Um diesmal mit seiner Ein-Mann-Performance Rede/Speech an die Grenzen von Sprache und Musik zu gehen. Das Equipment wird dabei auf ein Minimum beschränkt: Mikrofon, Effektgerät und Fußpedale, Monitorboxen und zwei Lautsprecher; der Bühne gegenüber ein Mischpult mit Boris Wilsdorf an den Reglern.

Blixa, eine Filzstift-Marke, und die einmalige Version des Nachnamens von Dada-Dichter Johannes Theodor Baargeld, wurden zum Künstlernamen gewählt, als Emmerich 1980 mit Freunden im Berliner Club Moon die Einstürzenden Neubauten zum Leben erweckte. Eine Band, die mit Bohr- und Flexmaschinen, Ketten, Vorschlaghämmern und Metallkörpern nach dem Motto Hör mit Schmerzen Musik produzierte.

Nach einer Tour der Neubauten im Vorprogramm von Nick Cave fesselte Blixa Bargeld als dilettantisch-genialer Gitarrist (1984-2003) der Bad Seeds und sang gemeinsam mit Cave im Duett (The Weeping Song). Ich kam vom Schreien zum Singen, bekennt das Enfant terrible der Berliner Ur-Szene. Seit Mitte der 80er Jahre konzentrierten sich Bargeld (und seine Band) verstärkt auf Kunst und Theater. Er stand mit Ben Becker auf der Bühne, war (wie sein Freund Cave) auf der Schule für Dichtung und führte Regie bei den Salzburger Festspielen. Außerdem spielte er einen Pyromanen in einem RTL-Krimi und kochte in Alfred Bioleks Sendung Alfredissimo. Bargeld hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter einen Bildband über Hotelbadezimmer.

Im Januar 2009 erschien Europa kreuzweise. Eine Litanei. Ein Buch, das Bargeld folgendermaßen ankündigt: Auf der Reise durch Europa hat der Sänger, Komponist, was weiß ich was, einen zirkulären Text verfasst, einen Monolog, eine Litanei, eine Idiotennovelle, einen Bildungsroman in der erstbesten Person, eine Gardinenpredigt. Europa kreuzweise. Plus 12 Kochrezepte.

Der König der Ganzkörper-Performance (Die Zeit) wird am 20. März im Klagenfurter Volxhaus auf der Bühne stehen, um dort einen Einblick in das Laboratorium eines Alchemisten der Vokale zu gewähren.

Samstag, 14. März 2009

Dienstag, 13. Januar 2009

Dienstag, 25. November 2008

venice on my mind



always remember.................

Sonntag, 23. November 2008

aufwärmpause



bei meister pilgram
ankünder der fadesten sendung der welt ;-)



ab ins kunstforum

WEB TEXT: GEORGES BRAQUE

14. November 2008 – 1. März 2009

Im Winter 2008 präsentiert das Bank Austria Kunstforum eine groß angelegte Retrospektive zu Georges Braque, diesem bedeutenden Wegbereiter der Avantgarde. Es wird dies nicht nur die erste Retrospektive in Mitteleuropa nach nunmehr zwanzig Jahren sein, sondern die erste Präsentation von Georges Braque in Österreich überhaupt – 45 Jahre nach dessen Tod.

Das Bank Austria Kunstforum nimmt dies zum Anlass einer (Neu-) Entdeckung des außergewöhnlichen Œuvres dieses – im Vergleich zu seinem Weggefährten Pablo Picasso, dem »Torero der Kunstarena« – ungleich stilleren, seine Peinture konsequent verfolgenden Malers. Mit rund 80 Gemälden sowie den wichtigsten druckgrafischen Arbeiten wird Braques Schlüsselrolle in der europäischen Moderne und die Einzigartigkeit seines malerischen Abenteuers veranschaulicht werden: Braque im Umkreis der Fauves, Braque der Methodische, Braque der Erfinder des Papier collé, Braques Anleihen an der Dekorations- malerei, in der er ausgebildet wurde, Braque der Meister des „modernen“ Stilllebens und nicht zuletzt Braque der »lyrische Konstrukteur«.

Ein Kernbereich der Ausstellung widmet sich –
wie könnte es auch anders sein – der bahnbrechenden Erfindung des Kubismus. In einer einzigartigen künstlerischen Kollaboration hatten Georges Braque und Pablo Picasso ab 1907 den Prozess der Autonomwerdung der Malerei vorangetrieben und damit die wichtigste künstlerische Revolution des 20. Jahrhunderts eingeläutet. Auch für Braque selbst blieb der Kubismus die wegweisende Entdeckung, die es ihm ermöglichte, nicht »eine anekdotische Tatsache wiederzugeben, sondern eine malerische Tatsache (fait pictural) zu geben«, wie er sagte.

Georges Braque gilt als der Meister des modernen Stilllebens. Warum sich die kubistische Revolution überwiegend anhand der Darstellung von Dingen vollzog und wie sich die Definition des Stilllebens und sein Verhältnis zur Realität im Werk Braques transformierten und – das werden zentrale Fragen der Ausstellung sein. Die retrospektiv angelegte Schau wird sich dem Œuvre Braques in all seiner Vielschichtigkeit widmen, so auch seinem Spätwerk, das in der Rezeptionsgeschichte, in der Braque oftmals auf die Seilschaft mit Picasso reduziert wurde, vergleichsweise stark in den Hintergrund tritt. Dazu zählt Braques visionäre Bildserie der »Ateliers«, die eine Conclusio seines Schaffens darstellt. Hier kommt der Maler seinem zeitlebens anvisierten Ziel am nächsten, einen tastbaren bildnerischen Raum zu erschaffen, eine Verdichtung von materiellem Gegenstand und immateriellem Raum, in dem sich die vertrauten Dinge verwandeln und durchdringen.



und in den TRESOR

WEB Text:Ausstellungsspace für junge Kunst

003-0817. bis 30. November 2008

EISLER PREIS 2008

NOMINIERTE DES BANK AUSTRIA KUNSTPREISES

Georg Eisler Kunstankaufspreis

Die Bank Austria vergibt im November 2008 bereits zum 11. Mal den Georg Eisler Kunstankaufspreis.
Dieser Preis ist dem Andenken an den 1998 verstorbenen Maler Georg Eisler gewidmet. Mit der Preissumme von 12.000,-- Euro zählt der Georg Eisler Preis zu den am höchst dotierten Kunstpreisen in Österreich.

Der Preis wird jährlich an eine/n österreichische/n KünstlerIn vergeben. Die Entscheidung über den Preisträger oder die Preisträgerin wird vom Kunstbeirat der Bank Austria gefällt. Die Jury wird jeweils für fünf Jahre bestellt.

Im Vorjahr wurde eine neue Jury ausgewählt und sie setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
- Herrn Dr. Rudi Fuchs, ehem. Direktor des Stedelijk Museums in Amsterdam
- Herrn Toni Stooss, Direktor des Museums der Moderne Salzburg
- Frau Dr. Susanne Berchtold als Vertretung von Dr. Alice Eisler, für die Georg Eisler Stiftung
- Frau Dr. Ingried Brugger, Direktorin des Bank Austria Kunstforums
- Frau Dr. Ariane Neuberger, Leiterin der Bank Austria Kunstsammlung

Weiters wird Stefan Sandner, der Gewinner des Vorjahres, bei der diesjährigen Jurysitzung teilnehmen.

Die Teilnehmer am Georg Eisler Kunstankaufspreis werden von externen Kunstexperten und von Professoren der Kunsthochschulen vorgeschlagen.
Zugelassen sind alle Ausdrucksformen der Malerei. Es können einzelne Arbeiten oder Werkgruppen eingereicht werden, wobei es keine thematische Vorgabe, also keine Einengung des thematischen Spielraumes gibt.

Die Preisträger der letzten Jahre:

2007: Stefan Sandner
2006: Bernd Koller
2005: Gerlind Zeilner
2004: Maja Vukoje
2003: Katrin Plavcak
2002: Johanna Freise
2001: Alois Mosbacher
2000: Dorit Magreiter
1999: Agnes Fuchs, Anna Meyer, Leo Zogmayer
1998: Oswald Auer, Michaela Spiegel, Nobert Trummer, Sybille Uitz

25 Künstler haben in diesem Jahr Unterlagen für den Georg Eisler Preis eingereicht:
Alfredo Barsuglia, Thomas Baumann, Max Boehme, Jakob Demus, Ludwig Gerstacker, Michaela Ghisetti, Bertram Hasenauer, Stephan Hilge, Hanna Hollmann, Christian Hutzinger, Luisa Kasalicky, Ronald Kodritsch, Marie-Luise Lebschik, Robert Lettner, Joseph Marsteurer, Julia Maurer, Nicole Mermon, Drago Persic, Elisabeth Plank, Bianca Regl, Michaela Reska, Frenzi Rigling-Mosbacher, Martin Schnur, Josef Schwaiger, Stefan Wykydal