Sonntag, 19. April 2009
Samstag, 18. April 2009
Freitag, 17. April 2009
Donnerstag, 16. April 2009
Samstag, 11. April 2009
Montag, 6. April 2009
B-A-C-H
arvo pärt im stefaniensaal mal mit rocco....Ankündigung Kulturserver Graz
Tod und Leben
Tod und Leben
Psalm 2009 - I Have a Dream
Arvo Pärt: Fratres / Tabula rasa / Collage über B-A-C-H
Johann Sebastian Bach: Kantate „Christ lag in Todesbanden“, BWV 4
chor pro musica graz
Gerd Kenda, Bass
recreation-Großes Orchestre Graz
Dirigent: Rossen Gergov
„Es war ein wunderlicher Krieg, da Tod und Leben rungen“. Am Ostersonntag 1707 wurden die Bürger der freien Reichsstadt Mühlhausen in Thüringen Zeugen, wie sich auf ihrer Orgelempore ein wunderlicher Krieg der Musik abspielte. Der junge Organist Johann Sebastian Bach verstrickte den ehrwürdigen Choral „Christ lag in Todesbanden“ von Martin Luther in ein Netz aus sich verschlingenden Chorstimmen. Am Ende behielt das Leben den Sieg „und hat den Tod verschlungen.“ Kaum jemals ist diese Wahrheit so erschütternd in Töne gefasst worden wie vom blutjungen Bach. Der Klang der Streicher, der bei ihm den Krieg der Chorstimmen trägt, wurde auch für den estnischen Meister Arvo Pärt zum Symbol metaphysischer Wahrheiten: schlichte Durakkorde, ausgedehnt zu weiten Klangflächen, „Tabula Rasa“.
Der chor pro musica graz trägt seit mehr als 20 Jahren intensiv zum Grazer Musikleben bei. Neben zahlreichen eigenen Konzertprojekten war er auch schon häufig Gast bei der styriarte oder im Grazer Musikverein.
Der aus Kärnten stammende Chorleiter und Sänger Gerd Kenda studierte in Graz. Er ist als Solist und Mitglied herausragender Vokalensembles tätig.
recreation – GROSSES ORCHESTER GRAZ, 2002 gegründet, arbeitet mit hervorragenden Dirigenten wie Heinrich Schiff, Michel Swierczewski, Roy Goodman oder Jordi Savall zusammen. Seit der Saison 2005/06 ist der Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada Chefdirigent des Orchesters.
Der Dirigent Andrés Orozco-Estrada musste wegen einer Erkrankung leider seine Mitwirkung beim kommenden Konzert des Orchesters recreation absagen. Der Abend mit Bach und Pärt am Montag der Karwoche (Tod und Leben, 6. April) wird nun von einem jungen, bulgarischen Dirigenten geleitet. Rossen Gergov hat sich bereit erklärt, kurzfristig einzuspringen!
Johann Sebastian Bach: Kantate „Christ lag in Todesbanden“, BWV 4
chor pro musica graz
Gerd Kenda, Bass
recreation-Großes Orchestre Graz
Dirigent: Rossen Gergov
„Es war ein wunderlicher Krieg, da Tod und Leben rungen“. Am Ostersonntag 1707 wurden die Bürger der freien Reichsstadt Mühlhausen in Thüringen Zeugen, wie sich auf ihrer Orgelempore ein wunderlicher Krieg der Musik abspielte. Der junge Organist Johann Sebastian Bach verstrickte den ehrwürdigen Choral „Christ lag in Todesbanden“ von Martin Luther in ein Netz aus sich verschlingenden Chorstimmen. Am Ende behielt das Leben den Sieg „und hat den Tod verschlungen.“ Kaum jemals ist diese Wahrheit so erschütternd in Töne gefasst worden wie vom blutjungen Bach. Der Klang der Streicher, der bei ihm den Krieg der Chorstimmen trägt, wurde auch für den estnischen Meister Arvo Pärt zum Symbol metaphysischer Wahrheiten: schlichte Durakkorde, ausgedehnt zu weiten Klangflächen, „Tabula Rasa“.
Der chor pro musica graz trägt seit mehr als 20 Jahren intensiv zum Grazer Musikleben bei. Neben zahlreichen eigenen Konzertprojekten war er auch schon häufig Gast bei der styriarte oder im Grazer Musikverein.
Der aus Kärnten stammende Chorleiter und Sänger Gerd Kenda studierte in Graz. Er ist als Solist und Mitglied herausragender Vokalensembles tätig.
recreation – GROSSES ORCHESTER GRAZ, 2002 gegründet, arbeitet mit hervorragenden Dirigenten wie Heinrich Schiff, Michel Swierczewski, Roy Goodman oder Jordi Savall zusammen. Seit der Saison 2005/06 ist der Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada Chefdirigent des Orchesters.
Der Dirigent Andrés Orozco-Estrada musste wegen einer Erkrankung leider seine Mitwirkung beim kommenden Konzert des Orchesters recreation absagen. Der Abend mit Bach und Pärt am Montag der Karwoche (Tod und Leben, 6. April) wird nun von einem jungen, bulgarischen Dirigenten geleitet. Rossen Gergov hat sich bereit erklärt, kurzfristig einzuspringen!
Psalm Graz: Der Tod hat keinen Stachel mehr
Arvo Pärt und J. S. Bach ergänzen sich in Rossen Gergovs Interpretation.| Wegen der intelligenten Programmierung wurde das Konzert "Tod und Leben" im Zyklus "Psalm" zu einem spirituellen Höhepunkt. Das in variierender Kammerbesetzung aufspielende Große Orchester Graz "recreation" unter dem uneitlen bulgarischen Einspringer Rossen Gergov meisterte Arvo Pärts neoklassizistische Bach-Paraphrasencollage genauso wie seinen avancierten Tintinnabuli-Stil und die subtile Bitonalität von "Fratres" (1978). In dieser Totenklage versetzen Streicherglissandi über einem Orgelpunkt in Höchstspannung. Geigenduett. Faszinierend ein singendes Geigenduett (Wolfgang Redik und Harald Winkler) über präpariertem Klavier: in "Tabula rasa" (1977) machen die Ohren Kinderaugen. Pärts Rezept, "es genügt, wenn ein einziger Ton schön gespielt wird", geht hier vollkommen auf auf. "Christ lag in Todesbanden". Johann Sebastian Bachs "Christ lag in Todesbanden" (BWV 4) schließlich fordert den zwanzig Stimmen des "chor pro musica graz" viel Präzision ab. Leiter Gerd Kenda selbst singt stilsicher die Arie vom Osterlamm, das dem Tod nach Martin Luther den Stachel zieht. Im Hörfunk: Sonntag, 26. April, 20.04 Uhr, Radio Steiermark. |
Donnerstag, 2. April 2009
Montag, 30. März 2009
Sonntag, 29. März 2009
Samstag, 28. März 2009
Samstag, 21. März 2009
nochmals Blixa Bargeld
im

ohne laudator

ansonsten kurzweilig

und gleiches gesellschaftsspiel

mit weinsignatur

WEBtext
Wortakrobat Blixa Bargeld
20.03.2009
Als Christian Emmerich das erste Mal in Klagenfurt war, wurde er von einem Taxifahrer statt ans gewünschte Ziel direkt zur Ausweiskontrolle auf einen Polizeiposten gebracht. Welche Worte es waren, die den vermeintlich überforderten Taxifahrer dazu veranlassten, ist nicht mehr eruierbar. Dass es keine leicht zu fassenden waren aber vorstellbar, da es sich bei besagtem Fahrgast um den Wortakrobaten Blixa Bargeld handelte.
Damals, vor neun Jahren, bespielten er und seine Einstürzenden Neubauten das mittlerweile niedergestampfte legendäre Vitrino in Viktring. Dieses Jahr im März wird Herr Bargeld nebst den Destinationen Oslo, Sevilla, Barcelona, Bern und Zürich auch das beängstigende Hirngespinst der möglicherweise bald Null-Toleranz-Stadt Klagenfurt beehren. Um diesmal mit seiner Ein-Mann-Performance Rede/Speech an die Grenzen von Sprache und Musik zu gehen. Das Equipment wird dabei auf ein Minimum beschränkt: Mikrofon, Effektgerät und Fußpedale, Monitorboxen und zwei Lautsprecher; der Bühne gegenüber ein Mischpult mit Boris Wilsdorf an den Reglern.
Blixa, eine Filzstift-Marke, und die einmalige Version des Nachnamens von Dada-Dichter Johannes Theodor Baargeld, wurden zum Künstlernamen gewählt, als Emmerich 1980 mit Freunden im Berliner Club Moon die Einstürzenden Neubauten zum Leben erweckte. Eine Band, die mit Bohr- und Flexmaschinen, Ketten, Vorschlaghämmern und Metallkörpern nach dem Motto Hör mit Schmerzen Musik produzierte.
Nach einer Tour der Neubauten im Vorprogramm von Nick Cave fesselte Blixa Bargeld als dilettantisch-genialer Gitarrist (1984-2003) der Bad Seeds und sang gemeinsam mit Cave im Duett (The Weeping Song). Ich kam vom Schreien zum Singen, bekennt das Enfant terrible der Berliner Ur-Szene. Seit Mitte der 80er Jahre konzentrierten sich Bargeld (und seine Band) verstärkt auf Kunst und Theater. Er stand mit Ben Becker auf der Bühne, war (wie sein Freund Cave) auf der Schule für Dichtung und führte Regie bei den Salzburger Festspielen. Außerdem spielte er einen Pyromanen in einem RTL-Krimi und kochte in Alfred Bioleks Sendung Alfredissimo. Bargeld hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter einen Bildband über Hotelbadezimmer.
Im Januar 2009 erschien Europa kreuzweise. Eine Litanei. Ein Buch, das Bargeld folgendermaßen ankündigt: Auf der Reise durch Europa hat der Sänger, Komponist, was weiß ich was, einen zirkulären Text verfasst, einen Monolog, eine Litanei, eine Idiotennovelle, einen Bildungsroman in der erstbesten Person, eine Gardinenpredigt. Europa kreuzweise. Plus 12 Kochrezepte.
Der König der Ganzkörper-Performance (Die Zeit) wird am 20. März im Klagenfurter Volxhaus auf der Bühne stehen, um dort einen Einblick in das Laboratorium eines Alchemisten der Vokale zu gewähren.
Damals, vor neun Jahren, bespielten er und seine Einstürzenden Neubauten das mittlerweile niedergestampfte legendäre Vitrino in Viktring. Dieses Jahr im März wird Herr Bargeld nebst den Destinationen Oslo, Sevilla, Barcelona, Bern und Zürich auch das beängstigende Hirngespinst der möglicherweise bald Null-Toleranz-Stadt Klagenfurt beehren. Um diesmal mit seiner Ein-Mann-Performance Rede/Speech an die Grenzen von Sprache und Musik zu gehen. Das Equipment wird dabei auf ein Minimum beschränkt: Mikrofon, Effektgerät und Fußpedale, Monitorboxen und zwei Lautsprecher; der Bühne gegenüber ein Mischpult mit Boris Wilsdorf an den Reglern.
Blixa, eine Filzstift-Marke, und die einmalige Version des Nachnamens von Dada-Dichter Johannes Theodor Baargeld, wurden zum Künstlernamen gewählt, als Emmerich 1980 mit Freunden im Berliner Club Moon die Einstürzenden Neubauten zum Leben erweckte. Eine Band, die mit Bohr- und Flexmaschinen, Ketten, Vorschlaghämmern und Metallkörpern nach dem Motto Hör mit Schmerzen Musik produzierte.
Nach einer Tour der Neubauten im Vorprogramm von Nick Cave fesselte Blixa Bargeld als dilettantisch-genialer Gitarrist (1984-2003) der Bad Seeds und sang gemeinsam mit Cave im Duett (The Weeping Song). Ich kam vom Schreien zum Singen, bekennt das Enfant terrible der Berliner Ur-Szene. Seit Mitte der 80er Jahre konzentrierten sich Bargeld (und seine Band) verstärkt auf Kunst und Theater. Er stand mit Ben Becker auf der Bühne, war (wie sein Freund Cave) auf der Schule für Dichtung und führte Regie bei den Salzburger Festspielen. Außerdem spielte er einen Pyromanen in einem RTL-Krimi und kochte in Alfred Bioleks Sendung Alfredissimo. Bargeld hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter einen Bildband über Hotelbadezimmer.
Im Januar 2009 erschien Europa kreuzweise. Eine Litanei. Ein Buch, das Bargeld folgendermaßen ankündigt: Auf der Reise durch Europa hat der Sänger, Komponist, was weiß ich was, einen zirkulären Text verfasst, einen Monolog, eine Litanei, eine Idiotennovelle, einen Bildungsroman in der erstbesten Person, eine Gardinenpredigt. Europa kreuzweise. Plus 12 Kochrezepte.
Der König der Ganzkörper-Performance (Die Zeit) wird am 20. März im Klagenfurter Volxhaus auf der Bühne stehen, um dort einen Einblick in das Laboratorium eines Alchemisten der Vokale zu gewähren.
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Freitag, 20. März 2009
Frühlingsmorgen
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Donnerstag, 19. März 2009
Frühlingsabend
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Mittwoch, 18. März 2009
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